MSC Dinkelsbühl  
 
     
 

Unser Club - Geschichte: Daten & Fakten

Vereins - Kurzgeschichte

WappenDie Vereinschronik vor dem Jahr 1950 ist leider den Kriegswirren zum Opfer gefallen, belegbar anhand einer Plakette ist jedoch die Existenz des Clubs bereits im Sommer 1933. Dieses Datum muss somit für uns als unser Gründungsdatum zählen.


Unterlagen über das Vereinsleben von 1950 (Neugründung des MSC) bis 1964 liegen leider nur sehr spärlich vor. Erst ab dem Jahr 1964 lassen uns Schriftverkehr und Protokolle immer intensiver das damalige „Leben im Verein“ nachvollziehen.

Mitglieder – Entwicklung:

Bis an das Ende der 60er Jahre galten die ADAC – Ortsclubs landauf, landab als ein etwas elitärer Zusammenschluss von „Reich und Neureich“. Kein Wunder, war bis dahin der Besitz eines Automobils nur mit erheblich höherem finanziellem Aufwand realisierbar als heutzutage.

Vorstandschaft 84Club –Hauptzweck war in den Anfangsjahren die Pflege von Bekanntschaft und Freundschaft auf gemeinsamen Ausfahrten, Ausflügen und Festen.
Schließlich bedurfte es seinerzeit für den Einzelreisenden einer wesentlich aufwendigeren Logistik, einen Autoausflug in damals relativ unbekannte Gefilde zu unternehmen.
Entsprechend dem oben Erwähnten war logischerweise die Mitgliederzahl deutlich niedriger, dafür aber die Präsenz der einzelnen Mitglieder wesentlich höher...

Das elitäre Wesen haben die Ortsclubs mittlerweile längst abgelegt, und der ADAC hat sich mit 9 Millionen Mitgliedern zum größten Verein Europas entwickelt mit den drei Schwerpunkten Pannenhilfe, Versicherungen rund ums Auto, und Urlaubs- bzw. Freizeitmanagement. Und von dieser Entwicklung durften auch die Ortsclubs profitieren – so auch wir:

Mit mittlerweile 205 Mitgliedern, von denen die Hälfte auch ADAC–Mitglieder sind, ist unser MSC im Getriebe des „Großen ADAC“ zwar nur noch ein verschwindend kleines Rädchen. Aber trotzdem werden an uns als Verein wesentlich höhere Anforderungen gestellt als früher, denn bei den mannigfachen Freizeitangeboten sind die Erwartungen an jedweden Verein deutlich gestiegen. Gepaart mit der gesunkenen Bereitschaft, sich im Vereinsleben zu engagieren, ist genau dies der Knackpunkt, der es immer schwieriger macht, einen Verein zum einen attraktiv zu gestalten, und zum anderen die Mitgliederzahl konstant zu halten, geschweige denn zu vergrößern.

 

Sportliche Hoch – Zeit des MSC: 1971 –1985

Begonnen hat diese Ära mit dem 1. Vorsitzenden Joachim Hantke. Mit seinen Bildersuchfahrten aktvierte er sogar viele ältere Mitglieder. Nahezu nahtlos führte die Jugend des Vereins dies weiter mit zahlreichen Orientierungsfahrten, die alljährlich ihren Höhepunkt in der Ehrung der von mehreren Vereinen gemeinsam ausgetragenen „Westmittelfränkischen Meisterschaft“ fanden.

Die zweite sportliche Abteilung veranstaltete viele perfekte Slalomläufe mit oft mehr als 70 Startern aus dem ganzen nordbayrischen Raum - zuerst in der Dinkelsbühler "Rudolf–Schmidtstraße", später dann wegen des größeren Platzangebotes auf einer Wilburgstettener Umgehungsstraße, die mit Verpflegungs-, Organisations- und Erste -Hilfezelten „umlagert“ war.

Mit seinem dritten motorsportlichen Standbein, aus der Taufe gehoben ebenfalls von J. Hantke, war der MSC im Autoturnier – Geschehen vertreten. Diese Turniere wurden im Rahmen einer „Nordfränkischen Meisterschaft“ von zahlreichen Clubs mit entsprechenden Wertungsläufen über viele Jahre hinweg erfolgreich gemeinsam veranstaltet.

GaudiTourAls sich die Begeisterung für all diese Motorsport – Arten infolge des immer teureren Sprits, der nahezu unerfüllbar werdenden Auflagen der Behörden, und der kaum noch erschwinglichen Sportversicherungen legte, versuchten die MSC´ler noch einmal ein Comeback mit einer Gaudirallye, aber das Ende dieser Sportarten war besiegelt...

So musste also der im Unterhalt deutlich günstigere „Drahtesel“ fortan für die sportliche Seite im MSC herhalten: Mit tollen Fahrrad –Gauditouren, die unter wechselndem Motto standen, gelang es, bis zu 150 alte, junge und jüngste Radler bei diesen Veranstaltungen an den Start zu bringen.

Und jetzt? Jetzt sitzen die Eltern daheim vor dem „Kasten“ und die Kinder lassen ihren „Dampf ab“ auf Skateplätzen etc. etc.....



Blick in die Vereins –Zukunft:


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Zeitungsbericht über unsere Jahreshauptversammlung 2004

- Momentan dürfen wir uns glücklich schätzen, dass wir auf dem Sektor „M“ unserer Vereinsinitialen mit der Schaffung der sehr erfolgreichen Oldtimer – Abteilung im Jahre 1996 die Weichen rechtzeitig positiv gestellt haben. Ist der Oldtimer- Trend doch unverkennbar die zur Zeit populärste Sparte im motor- sportlichen Bereich, unschwer an den wie Pilze aus dem Boden schießenden Oldtimertreffen und –märkten zu erkennen.

- Aber auch die Jugend hat bei uns eine Zukunft!:
Mit den vereinseigenen 3 Rennkarts sind unsere Jugendlichen (und ältere) am Wochenende auf den verschiedenen Kart - Rennbahnen der Umgebung zu finden, während es dann unter der Woche ans gemeinsame Schrauben geht...

- Und wer es gar nicht sportlich mag, für den sind unsere diversen kulturellen und Feier – Angebote genau das Richtige: Theaterbesuche, Städte- und Weinfahrten, gesellige Clubabende usw. usw.

 

 
     
 
 
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